1. Verbindungen der allgemeinen Formel (I)in derHal für Fluor oder Chlor steht, das in 11 β-Position an das Estratriengrundgerüst gebunden ist; undR1, R2 und R4 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Fluor, Chlor oder Brom stehen, undR3 für Wasserstoff oder einen C1-C4-Alkyl- oder C1-C4-Alkanoylrest steht, undR17\' für Wasserstoff oder einen C1-C4-Alkyl- oder C1-C4-Alkanoylrest steht,R17\" für einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach fluorierten C1-C4-Alkyl-, C2-C4- Alkenyl- oder C2 - C4-Alkinylrest steht, wobei R17\"-O in 17α-Position und R17\" in 17β-Position an das Estratriengrundgerüst gebunden sind; undU für einen gerad- oder verzweigtkettigen C1-C13-Alkylen-, C2-C13-Alkenylen- oder C2-C13-Alkinylenrest steht, oder für die Gruppe A-B wobei A an das Estratriengrundgerüst gebunden ist und einen über -CH2- an das Estratriengrundgerüst gebundenen Benzylidenrest, einen Phenylenrest oder einen über die Alkylgruppe an das Estratriengrundgerüst gebundenen C1-C3- Alkylen-Phenylenrest darstellt und B für einen gerad- oder verzweigtkettigen C1-C13-Alkylen-, C2-C13-Alkenylen- oder C2-C13-Alkinylenrest steht und wobei A und B auch über ein O-Atom miteinander verbunden sein können,V für eine Methylen- oder eine -C(O)-Gruppe steht undX für eine Bindung oder eine C1-C3-Alkylengruppe steht undR5 für Wasserstoff oder einen C1-C4-Alkyl-, C2-C4-Alkenyl- oder C2-C4-Alkinylrest stehtR6 für Wasserstoff oder die Gruppe -CH2-R7 oder C(O)-R7 steht, worin R7 steht für Wasserstoff oder einen gerad- oder verzweigtkettigen, nichtfluorierten oderR5 und R6 zumindest teilweise fluorierten C1-C6-Alkyl-, C2-C6-Alkenyl- oder C2-C6- Alkinylrest, der einfach oder mehrfach mit Hydroxy substituiert sei kann, oder zusammen mit X und dem Stickstoffatom der Seitenkette einen 4 bis 6 gliedrigen Heterocyclylring bilden, der zusätzlich zum Stickstoffatom der Seitenkette ein weiteres Heteroatom aufweisen kann und/oder eine Carbonylgruppe enthalten kann,Y für eine C5-C8-Alkylengruppe steht,E für einen C1-C4-Perfluoroalkylrest oder für einen Phenylrest steht, der ein- bis fünffach substituiert ist mit Halogen oder -CF3,sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

2. Verbindungen gemäß Anspruch 1, in derHal für Fluor steht, undR1, R2 und R4 unabhängig voneinanderfür Wasserstoff, Chlor oder Brom stehen, undR3 für Wasserstoff, einen Methyl- oder Acetylrest steht, undR5 für Wasserstoff oder einen C1-C3-Alkylrest steht, undR6 für Wasserstoff oder -CH2-R7 steht, worin R7 für Wasserstoff oder einen Methyl- oder Ethylrest steht, oderR5 und R6 zusammen mit dem Stickstoffatom der Seitenkette einen 5-gliedrigen Heterocyclylring bilden, der zusätzlich zum Stickstoffatom der Seitenkette ein weiteres Heteroatom aufweisen kann und/oder eine Carbonylgruppe enthalten kann, undR17\' für Wasserstoff, einen Methylrest oder Acetylrest steht, undR17\" für einen Methyl-, Ethinyl- oder Trifluormethylrest steht, undU für einen Butylen-, Pentylen-, Hexylen- oder Heptylenrest steht, undV für eine Methylengruppe steht, undX für eine Bindung oder eine Methylengruppe steht, undY für eine Bindung oder eine C5-C7-Alkylengruppe steht, undE für -C2F5, -C3F7, -C4F9 oder für einen Trifluormethylphenylrest steht,sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

3. Verbindungen gemäß Anspruch 1 oder 2, in der
R1 für Wasserstoff steht, und
R2 für Wasserstoff oder Chlor steht, und
R4 für Wasserstoff, Chlor oder Brom steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

4. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, in der
R3 für Wasserstoff steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

5. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, in der
Hal für Fluor steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

6. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, in der
R5 für Wasserstoff und R6 für eine Methylgruppe steht oder
R5 und R6 zusammen mit dem Stickstoffatom der Seitenkette einen Pyrrolidinring bilden,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

7. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, in der
R17\' für Wasserstoff steht und R17\" für einen Methylrest steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

8. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, in der
U für einen n-Butylenrest steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

9. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, in der
V für eine Methylengruppe steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

10. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, in der
X für eine Bindung steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

11. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, in der
Y für eine n-Pentylen- oder n-Hexylengruppe steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

12. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, in der
E für -C2F5 steht,
sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

13. Verbindungen gemäß Formel (I) nach Anspruch 1, in derR1 für Wasserstoff steht, undR2 für Wasserstoff oder Chlor steht, undR4 für Wasserstoff, Chlor oder Brom steht, undR3 für Wasserstoff steht, undHal für Fluor steht, undR5 für Wasserstoff und R6 für eine Methylgruppe steht oderR5 und R6 zusammen mit dem Stickstoffatom der Seitenkette einen Pyrrolidinring bilden, undR17\' für Wasserstoff steht, undR17\" für einen Methylrest steht, undU für einen n-Butylenrest steht, undV für eine Methylengruppe steht, undX für eine Bindung steht, undY für eine n-Pentylen- oder n-Hexylengruppe steht, undE für -C2F5 steht,sowie deren Enantiomere und Diastereomere, deren Salze, Solvate und Salze der Solvate.

14. Intermediate der Formel (IX)in der R1, R2. R3, R4, Hal, R17\', R17\", U und V die Bedeutungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 haben und LG für eine Sulfonatgruppe oder Halogen steht.

15. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Verwendung als Arzneimittel.

16. Verwendung einer Verbindung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Herstellung eines Medikamentes zur Behandlung von estrogen-abhängigen Erkrankungen.

17. Pharmazeutische Formulierung enthaltend eine Verbindung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13.